|
Sie kennen diesen ersten Blick: er entscheidet schnell, erfasst, sortiert und legt Dinge in eine Schublade. Der zweite Blick funktioniert anders: er nimmt sich einen Moment mehr Zeit. Und oft wird es da interessant: beim genaueren Hinsehen tauchen Überraschungen auf, der erste Eindruck korrigiert und verschiebt sich ein wenig.
Vielleicht lohnt sich genau dieser zweite Blick auch bei manchen Reisezielen. Wer an Südamerika denkt, hat meist Peru, Chile oder Argentinien vor Augen – Suriname und Guyana erscheinen vielleicht erst auf den zweiten, wenn nicht sogar dritten Blick als Länder, die entdeckt werden wollen. Und auch Polen hält Überraschungen parat: Wer sich hier aufs Rad schwingt, findet stille Wege, weite Landschaften und ein Radreiseland, das immer wieder unterschätzt wird.
Manchmal folgt dem zweiten Hinsehen auch ein Perspektivwechsel – etwa, wenn die türkische Riviera nicht wie üblich vom Land mit Blick aufs Meer betrachtet wird, sondern vom Deck einer Segelyacht aus. Und wenn Sie in der Wildnis dem Blick eines Gorillas begegnen, fragen Sie sich vielleicht für einen Moment: Wer beobachtet hier eigentlich wen ...?
Herzliche Grüße Janine Splettstößer und das Team von schulz aktiv reisen
|